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Interplanetarische Materie

Description:  Interplanetarische Materie = die im Raum zwischen Sonne und Planeten vorhandenen festen Teilchen & Gase Bestandteile...
Author:Till Tegtmeier
deutsch
  
ISBN: 3642048366   ISBN: 3642048366   ISBN: 3642048366   ISBN: 3642048366 
 
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Interplanetarische Materie



interplanetarisch = zwischen Planeten im Sonnensystem befindlich ®interplanetarische Materie = die im Raum zwischen Sonne und Planeten vorhandenen festen Teilchen & Gase   Bestandteile: fest: Sonne wahrscheinlich von Wolke aus festen Teilchen umgeben Größe der Teilchen sehr unterschiedlich (Bruchteile eines mm ® Planetoidengröße) hauptsächlich aber kleine Teilchen (Durchmesser: 1/1000 bis 1/10 mm) Dichte d. Wolke in Nähe d. Erde: ca. 5 Partikel/cm³ je nach Größe, unterschiedliche Bewegungsverhältnisse: bei größeren Meteoriten:Kreisen um die Sonne nach Gesetzen der Himmelsmechanik bei extrem kleinen Teilchen: Durchmesser aus engerer Sonnenumgebung herausgetrieben, weil Strahlungsdruck der Sonne > Anziehungskraft bei etwas größeren Teilchen: bis zu einigen cm Durchmesser nähern sich auf Spiralbahn der Sonne ® verdampfen gasförmig:hauptsächlich aus H-Atomen und -Ionen (hauptsächlich Protonen) und vielen freien Elektronen wegen intensiver Sonnenstrahlung alle Atome ionisiert Quelle der Gase: Kometen (wenn Eis schmilzt) & Staubteilchen (wenn in Sonnennähe verdampfen)   Kometen   kennt man schon sehr lange ® z.B. chinesische Aufzeichnungen über Halley von 240 v. Chr.   bis 1995 wurden 878 Kometen katalogisiert und deren Umlaufbahnen grob berechnet   Unterscheidung in 2 Arten: 1.) langperiodische Kometen mit Gravitationskraft eines Planeten von der ursprünglichen Bahn in der Oortschen Wolke abgelenkt ® immer noch lange Umlaufzeiten (mehrere 100 000 Jahre) 2.) kurzperiodische Kometen unter Einfluss von weiteren massenreichen Planeten, erneute Bahnänderung ® Komet innerhalb von Planeten und Sonne (Umlaufzeit   Aufbau eines Kometen: (Abbildung) Kern:Fred Lawrence WHIPPLE ® "dirty snowballs" Kometen aus gefrorenem H2O und Gasen (u.a. CO, CO2, Ammoniak & Methan) im Eis kosmische Staubkörner Annahme, dass kompakter Steinbrocken im Zentrum liegt Koma:wenn Sonne nahe, schmilzt Eis (fest ® gasförmig) ® Entstehung des Koma um den Kern herum Kern + Koma = Kometenkopf Schweif: in großer Sonnennähe Ausbildung des Schweifes: aktive Sonnenwinde (=aus Ionen bestehender Teilchenstrom) treffen auf Kometen Kopf ® "Wegblasen" von Gasteilchen & Staubkörnern aus Koma Þ 2 Schweiftypen: Ionenschweif (relativ genau von der Sonne weg) leicht bläulich Staubschweif (zur Bahn des Kometen gekrümmt) gelbWasserstoffhülle: aus neutralen H-Atomen H entsteht beim Verdampfen des Eises   Jedes Mal wenn Kometen der Sonne nahe kommen, gehen etwas Eis und Gas verloren ® "tote Kometen" (sehen aus wie Asteroiden)   Wenn Erde Kometenbahn überquert, besteht Möglichkeit von Meteoritenschauern (z.B.: Perseid-Meteorschauer jährlich zwischen 9. & 13. August).     Komet Halley   benannt nach Edmond HALLEY (1656 - 1742): bestimmte als erster die Wiederkehr eines Kometen mit Newtons neu formulierten Gesetze der Bewegung richtig voraus ® Benennung jenes Kometen nach ihm   Umlaufzeit: ca. 76 Jahre   nichtgravitative Kräfte (z.B. durch Verdunstung Verlust an Eis, etc.) konstant   sehr exzentrische Umlaufbahn (Abbildung) ® wenn er sich der Sonne nähert, schneidet 2x die Erdumlaufbahn Halley beinhaltet viel Staub ® langer Staubschweif ®Schneiden: Eta-Aquariden (im Sternenbild des Wassermanns od. Aquarius) im Mai = starker Sternschnuppenschauer Schneiden: Orioniden (im Bild des Orion) =Meteoritenströme = ebenfalls starker Sternschnuppenschauer  insgesamt nur 3 Kometen, die mit Raumsonden erforscht wurden. Darunter Halley (mit 5 Raumsonden von UdSSR, Japan & EU). Deswegen weiß man auch dass Halley einen sehr dunklen Kern hat, der zu den dunkelsten uns bekannten Objekten des Sonnensystems zählt.   Halley wird um den 29. Juli 2061 wiederkehren.

  
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von der Weltformel: Die …
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